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In einem Fahrrad steckt viel Technik. Sie ist eine hochmoderne Maschine und sollte auch dementsprechend gewartet werden. Wenn Sie ein neues Rad erwerben, sollten Sie bereits nach der ersten Ausfahrt alle Schrauben noch einmal nachstellen, um sicherzugehen, dass sich nichts gelockert hat. Nach dem Nachstellen lockert sich normalerweise nichts mehr.

Um nicht während der Fahrt eine böse Überraschung zu erleben, sollte man vor jeder Trainingsfahrt... - ich weiß, das will niemand - ...aber zumindest 1x die Woche eine genaue Kontrolle des Materials durchführen.

Diese Kontrollen sind am wichtigsten:

Rahmen:
Überprüfen Sie, ob der Lenker/Vorbau fest auf dem Gabelrohr sitzen, indem Sie das Vorderrad zwischen den Knien einklemmen und kräftig am Lenker rütteln. Sollte der Lenker sich dabei bewegen, müssen Sie unbedingt die Klemmschraube des Vorbaus festziehen.

Reifen:
Prüfen Sie unbedingt von Zeit zu Zeit den Zustand Ihrer Reifen. Achten Sie darauf, ob das Profil abgefahren ist und auf eventuelle Löcher oder offene Stellen im Reifen. Keinesfalls sollte an der Flanke oder gar an der Lauffläche der Schlauch zum Vorschein kommen. Wenn doch, dann sollten Sie diesen Reifen schleunigst wechseln. Ein Defekt ist bei diesem Reifen überfällig!

Bremsen:
Überprüfen Sie vor allem den korrekten Sitz und Zustand der Bremsklötze. Die Bremsklötze sollen mit ihrer ganzen Fläche auf der Felge aufliegen. Besonders sollte man darauf achten, dass die Bremsklötze nicht zu abgefahren sind. Wer schon einmal beim Regen gefahren ist, weiß wie schnell sie dann versschleißen. Vorsicht! Sind die Klötze zu sehr abgefahren, kann das böse Kratzer in der Felge geben. Des weiteren sollte man das Spiel des Bremshebels überprüfen, indem man den Bremshebel zieht, bis die Bremse greift. Keinesfalls sollte der Bremshebel dabei den Lenker berühren, denn so ist keine ausreichende Bremswirkung gegeben. Stellen Sie es nach, entweder am dafür vorgesehenen Hebel an der Bremse oder an der Schraube, die das Bremsseil in die Bremse führt. Durch links-oder rechtsdrehen kann das Spiel der Bremsweg eingestellt werden.

Sattel:
Überprüfen Sie den korrekten Sitz des Sattels. Rütteln sie einmal daran, wenn er sich bewegt, unbedingt alle Schrauben nachziehen, die Sattelschraube und die Sattelstütze.

Kette:
Prüfen Sie, ob die Kette ordentlich geschmiert ist, indem Sie die Kettenglieder bewegen und sehen, ob diese sich leicht bewegen lassen.
Sollte die Kette auf den Kränzen nicht gleitend greifen, sollten Sie die Kette auf Abnützung überprüfen. Das geschieht mit einer sogenannten Kettenlehre. Diese kann man in jedem Fahrradshop kaufen.


die regelmäßige Wartung des Fahrrades

mindestens 1x pro Monat sollte man folgende Plegearbeiten durchführen:

  • Rahmen und Laufräder mit einem feuchten Tuch abwischen
  • Lagerstellen vom Schmutz befreien
  • Rahmen, Felgen, Kurbel, Sattelstütze, Vorbau und Lenker auf Risse untersuchen - kommt leider öfter vor, als man denkt, wenn sie einen Riss bemerken oder nur vermuten, sollten Sie sofort einen Mechaniker aufsuchen, keinesfalls mit dem Rad weiterfahren.
  • Werfer und Schaltung sowie alle anderen Gelenkstellen mit ein paar Tropfen Öl versorgen.
  • Die Kette sollte alle 5000-6000 Kilometer ausgetauscht werden, weil sie sonst zum Durchrutschen neigt. Selbst wenn Sie nach dieser Distanz noch nichts bemerken, sollten Sie die Kette austauschen, denn eine defekte Kette macht Ihnen die Zahnkränze und Kettenblätter kaputt, und wenn Sie die austauschen müssen, kommt das noch viel teurer als einmal öfter eine neue Kette zu kaufen.

 

Putzen des Fahrrades

Ein geputztes Fahrrad sieht nicht nur gut aus, sondern funktioniert auch deutlich besser und wird Sie sicher länger erfreuen als ein Rad, auf das nicht geachtet wird. Regelmäßige Pflege des Fahrrades wird Ihnen bestimmt einigen Ärger und Geld einsparen. Wenn Sie Ihr Rad regelmäßig benützen, empfehle ich Ihnen, das Rad alle 2 Wochen zu putzen, bei starker Verschmutzung auch schon früher.

Reinigen der Kette:
Geschieht am besten mit einem speziellen Kettenreiniger. Das spezielle Gerät mit Reinigungsflüssigkeit gibt's in jedem Radshop und kostet auch nicht viel. Dieses Gerät wird um die Kette gespannt und reinigt durch kleine Bürsten auch die Zwischenstellen der Kette. Wer allerdings hier sparen will, der kann auch normalen Diesel zur Reinigung der Kette nehmen und mit einer ausgedienten Zahnbürste die Zwischenräume reinigen. Diesel löst Schmiere besonders gut, jedoch sollte man nach der Reinigung unbedingt die Kette ausreichend ölen.

Rahmen:
Füllen Sie einen Eimer mit (am besten warmen) Wasser und geben Sie einen herkömmlichen Haushaltsreiniger hinein. Mit einem weichen Schwamm können Sie nun den Rahmen vom Schmutz befreien. Nach der Reinigung des Rahmens mit dem Spülmittel sollte man den Rahmen noch mit einem Gartenschlauch abspritzen oder mit klarem Wasser abspülen und dann mit einem trockenen Tuch trockenreiben.

Laufräder:
Nehmen Sie die Laufräder aus dem Rad. Das Vorderrad können Sie auch mit warmen Wasser und Haushaltsreiniger putzen. Beim Hinterrad sollten Sie vorher noch die Kränze säubern. Wenn Sie nicht die Zeit haben, die Kränze herunerzunehmen und einzeln zu reinigen, sollten Sie ein Tuch an einer Stelle mit Kettenreiniger oder Diesel befeuchten dieses durch die Zwischenräume der Kränze zu ziehen, bis der ganze Schmutz herunten ist.

Schaltung, Umwerfer, Kettenblatt:
Nehmen Sie einen alten Pinsel und tauchen Sie ihn in Kettenreiniger oder Diesel und säubern Sie damit die einzelnen Teile. Anschließend nehmen Sie ein trockenes Tuch und entfernen damit den Schmutz und die Schmiere von den einzelnen Teilen. Anschließend ölen Sie die Gelenkstellen an Schaltung und Umwerfer.

Nach dem Reinigen des Rades sollten Sie nochmals überprüfen, ob Sie alle wichtigen Stellen richtig geölt haben. Um dem Rad noch zusätzlichen Glanz und Schutz zu bieten, können Sie noch eine Politur auftragen. Eigene Fahrradpolituren gibt es im Radhandel.

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